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Vinzenz Brinkmann, Ulrike Koch-Brinkmann, Der prächtige Prinz
Zur Farbigkeit der Ägineten
In der griechischen Antike wäre Skulptur ohne farbige Fassung unvorstellbar gewesen. Ein Bild der durch die Bemalung erzeugten Lebensnähe läßt sich wiedergewinnen, indem Spuren dieser Farbigkeit mit Mitteln moderner Technik entdeckt und wissenschaftlich abgesichert werden. Phantasievolle Ornamente auf Gewändern, sehende Augen, farbige Haut und Haare werden auf den marmornen Körpern sichtbar.
Wahrscheinlich war es Paris, Prinz von Troja und Geliebter der schönen Helena, der als Bogenschütze im Giebel des Aphaiatempels auf Aigina dargestellt wurde. Schritt für Schritt wird sein ursprüngliches Aussehen an einem Kunstmarmorabguß rekonstruiert und dokumentiert. Das Protokoll dieser Annäherung verändert unser Bild der Antike.
2003.
60 S., 60 Abb., EBr.
ISBN 3-930609-20-7
zur Zeit vergriffen
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