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STUDIEN ZUR ANTIKEN MALEREI UND FARBGEBUNG IV
Ulrike Koch-Brinkmann, Polychrome Bilder auf weißgrundigen Lekythen
Zeugen der klassischen griechischen Malerei
Die revolutionäre Erfindung der Licht-Schattenmodellierung ermöglichte im ausgehenden 5. Jh v. Chr. illusionistische Darstellungen. In Verbindung von Zeichnung, Farbe und Licht gelang es erstmals, Menschen, Tiere und Gegenstände in ihrer wirklichen Erscheinung festzuhalten. Die schriftlichen Quellen berichten uns ausführlich von diesem Phänomen, archäologische Zeugnisse der Zeit gibt es aber kaum. Die polychromen Lekythen berichten uns aber gleich kleinen Spiegeln von experimentellen Wegen, von den formalen Voraussetzungen, die diese Malerei überhaupt erst ermöglicht haben. Mit Hilfe maltechnischer Analysen wird versucht, das ursprüngliche Aussehen von Lekythenbildern zu rekonstruieren. Vergleiche mit der erhaltenen Malerei anderer Gattungen vor allem des 4. Jh. v. Chr. und den Schriftquellen vervollständigen diese Untersuchung, die das Verständnis einer wichtigen Epoche der Malerei erleichtert.
1999.
140 S., 68 Taf. mit 163 Abb., 2 Klapptaf., EBr.
ISBN 3-930609-18-5
EUR 98,-
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