Biering & Brinkmann Verlag
DYABOLA-Datenbanken

 


Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance

Beirat:
HUMBOLDT-UNIVERSITY BERLIN
WARBURG-INSTITUTE LONDON
BIBLIOTHECA HERTZIANA ROMA
GETTY RESEARCH CENTER
WARBURG-HAUS HAMBURG
BERLIN-BRANDENBURGISCHE AKADEMIE
BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG
PROJEKT DYABOLA


Hrsg.A. Nesselrath.
Leitung und Koordination des Census in Berlin: P. Seiler.
Wissenschaftliche Mitarbeiter: T. Bartsch, Ch. Schreiter.

Das einzigartige Corpus trägt die Ergebnisse aus über 50-jährigen Forschungen zum Nachleben antiker Kunstwerke zusammen.
Das Projekt wurde 1946 am Warburg Institute in London auf Initiative von Fritz Saxl, Richard Krautheimer und Karl Lehmann-Hartleben begründet. Die Ergebnisse der zunächst auf figürliche Bildwerke konzentrierten Recherchen wurden in London und am Institute of Fine Arts in New York in einem Karteikartensystem erfasst.
Unter der Leitung von Arnold Nesselrath, in Zusammenarbeit mit der Bibliotheca Hertziana (Max Planck Institut) in Rom und gefördert durch das Getty Art History Information Program, nahm man 1981 das Projekt einer Computer-gestützten Datenbank in Angriff. Die Forschungstätigkeit wurde auf den Bereich der Architektur ausgedehnt.
Seit 1995 ist das CENSUS - Projekt am Kunstgeschichtlichen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin ansässig. Seine Arbeit wird von einem internationalen Beirat unterstützt, dem die oben genannten Institutionen angehören.
1997 erstmalig auf CD-ROM publiziert, ist die CENSUS-Datenbank seit 2000 auch im Internet zugänglich, es sind bisher drei Updates erschienen. Heute ist die Datenbank auf DVD erhältlich und online zugänglich.

Der CENSUS ist eine Dokumentations- und Forschungsdatenbank, erfasst werden auf der Basis einer in Dyabola realisierten Datenstruktur die in der Renaissance bekannten antiken Monumente zusammen mit ihren bildlichen und schriftlichen Renaissancedokumenten, Personen-, Orts-, und Zeitangaben sowie Abbildungen und bibliographischen Daten. Als Forschungsinstrument richtet sich der CENSUS nicht nur an die Fächer der Kunstgeschichte und Archäologie, sondern an alle am Nachleben der Antike interessierten Disziplinen.
Die über 250.000 Einträge betreffen ca. 7000 antike Monumente, bildliche und schriftliche Dokumente, Orte, Personen, Zeit- und Stilbegriffe, Ereignisse, Forschungsliteratur und Abbildungen. Zu den schriftlichen Quellenmaterialien gehören Sammlungsinventare, Reiseberichte, archivalische Dokumente, Künstlerviten usw.; die Informationen über bildliche Quellen umfassen vor allem Zeichnungen aus Skizzenbüchern sowie Einzelblätter und Druckgrafik. Darüberhinaus werden die den vielfältigen Formen und Prozessen künstlerischer und antiquarischer Antikenrezeption gewidmeten Publikationen der modernen Forschung bibliographisch erfasst.
Mit dem Fortgang der Dateneingabe, mit jedem neu erschlossenen Materialbereich werden immer wieder neue Fragemöglichkeiten und Forschungsperspektiven eröffnet.

www.census.de

 
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