Sollten
Sie weitere Fragen zum Programm haben, konsultieren Sie Bitte die
DYABOLA-Referenzkarte
oder das DYABOLA-Benutzerhandbuch.
Auf der Referenzkarte finden Sie alle nötigen Tastenkombinationen
und Kurzerklärungen sowie ein Navigationsschema. Das Benutzerhandbuch
enthält weitere Erklärungen über die Funktionsweise
von DYABOLA.
Abschliessend seien noch ein paar Worte zur Entwicklung von DYABOLA
gesagt:
Die Sachkataloge des Deutschen archäologischen Instituts sind
die erste Anwendung des Datenbanksystems DYABOLA. Die grosse Verbreitung
hat dazu geführt, daß viele Benutzer die Sachkataloge,
besonders den Römer Katalog, mit DYABOLA gleichsetzen.Tatsächlich
wurde das DYABOLA-System gleichzeitig mit dem Katalog entwickelt.
Jedoch verhält sich DYABOLA zu den Datenbanken des Sachkatalogs
etwa wie Access oder Filemaker zu einer Adressdatenbank. DYABOLA
ist lediglich die Plattform, auf der die Datenbankanwendung läuft.
In der Vergangenheit wurde oft die schlechte Benutzerfreundlichkeit
von DYABOLA kritisiert. Diese anfängliche Benutzerunfreundlichkeit
hat einen plausiblen Grund: Die Zielsetzung der Entwickler von DYABOLA.
Diese Zielsetzung in der Entwicklung war im Gegensatz zu sehr vielen
anderen Datenbanksystemen zunächst das Erreichen einer optimalen
Funktionalität. Endergebnis einer langen Entwicklung ist ein
Datenmodell, das nicht aus Listen besteht die durchsucht werden,
sondern aus einzelnen Datenobjekten, die sowohl durch sequentielle
(Vater-Kind) Beziehungen als auch hypotaktische Verweise (Links)
definiert werden. Dadurch können alle geisteswissenschaftlichen
Anforderungen an eine Datenbank gelöst werden. Es können
nicht nur Zeitbereiche festgelegt werden, sondern auch komplexe
Strukturen wie Museumsverwaltungen oder Objektdatenbanken abgebildet
werden (siehe Benutzerhandbuch).
Diese nun sehr hohe Funktionalität soll jedoch nicht die zugegebenermaßen
für den Erstbenutzer etwas antiquierte Benutzeroberfläche
entschuldigen. Die aktuelle Entwicklung der Inter- und Intranet-Anwendungen
lässt es zu, die Oberfläche eines Programms, unabhängig
von dessen System und dessen Sprache, frei zu gestalten. Die DYABOLA-Intranet-Oberfläche
ist bereits zum Großteil funktionsfähig und wird bereits
erfolgreich eingesetzt. Die Vorteile der DOS-Version sollen jedoch
hier nicht verschwiegen werden. Aufgrund der Schnelligkeit und des
im Moment noch grösseren Funktionsumfangs wird diese Oberfläche
für den ernsthaften Forscher zur Zeit noch die bessere alternative
darstellen.