1.3 Erscheinungsbild der Grundbestandteile

In diesem Kapitel werden die verschiedenen Erscheinungsformen beschrieben, unter denen ein Titel und seine Bestandteile auftreten können. Nach der theoretischen Kurzeinführung werden in den folgenden Kapiteln die ausführbaren Programmschritte erklärt. Es ist wichtig festzuhalten, daß die hier beschriebenen Erscheinungsformen nicht mit der Benutzeroberfläche gleichzusetzen sind. Die graphische Dos-Oberfläche und die mausgesteuerte Netscape-Oberfläche enthalten vom Prinzip her die selben Elemente. Obwohl sich die beiden Oberflächen vom Aussehen her deutlich unterscheiden, sind die hier erklärten Elemente in beiden vorhanden.

Titelkarte

Die Titelkarte ist zunächst die wichtigste Erscheinungsform eines Titels; sie entspricht vom Prinzip her der Karteikarte eines Karteikastens. Neben dem Titeltext können verschiedene Bestimmungen und Verweise zum Titel sowie geerbte Informationen der übergeordneten Vatertitel auf die Titelkarte formatiert werden.
Neben den spezifischen Informationen zum Titel liefert die Titelkarte jedoch auch noch einige technische Informationen: In der obersten Zeile erkennt man zunächst die Titeltextart undsoweit notwendig die Nummer des Titels innerhalb des aktuellen Ergebnisses. In der untersten Zeile erkennt man anhand eines Sternes, daß der Titel weiter verzweigt ist, also Kinder besitzt. Ein Pfeil gibt an ob Verweise zum Titel vorhanden sind; ein Blendensymbol weist auf vorhandene Bilder hin. Schliesslich wird noch die Anzahl der Bestimmungen und Datenblätter angegeben. Letzeres ist Notwendig, da die Datenblätter vom Eingebenden individuell vergeben werden können. So muß zum Beispiel nicht jede Person ein Adressdatenblatt besitzen. Dem Eingebenden liefert die Titelkarte darüberhinaus noch die Record-Nummer, welche für den normalen Benutzer nicht in Erscheinung tritt.

Datenblätter

Die Datenblätter hängen individuell an einem Titel und dienen dazu alle Bestimmungen und Verweise darzustellen, die auf der Titelkarte keinen Platz haben.
Dabei können die verschiedenen Informationen beliebig auf die benannten Datenblätter verteilt werden. Jeder Titel enthält zunächst ein Datenblatt namens "Bestimmungen", das auch alle internen Informationen enthält, welche nicht in den vom Datenbankadministrator festgelegten Datenblättern enthalten sind.

Titelzeile

Die Titelzeile ist eine Kurzform der Titelkarte. Sie taucht immer dann auf, wenn mehrere Titel aufgelistet werden, also für jeden Titel eine Zeile zur Verfügung steht. Wie die Titelkarte enthält sie zunächst immer den Titeltext sowie ausgewählte Bestimmungen, Verweise und geerbte Informationen der übergeordneten Vatertitel.
Dem Benutzer wird die Titelzeile hauptsächlich in der sogenannten Inhaltsliste begegnen. Dies ist die Liste aller vom Ausgangstitel abhängigen Titel. Daneben taucht sie auch in der Liste eines nach dem Titeltext sortierten Ergebnisses auf. In beiden Fällen ist die Liste nach dem Titeltext sortiert, auch wenn der Titeltext nicht an erster Stelle der Titelzeile steht (Eine solche Titelzeile ist zum Beispiel typisch für das Literaturverzeichnis, wo dem Titeltext des Buches der Autor vorangestellt wird). (Zur Sortierung)

Link- bzw. Aquiredlinkzeile

Die Link- bzw. Aquiredlinkzeile tritt immer dann auf, wenn ein Titel bei einem anderen Titel angezeigt werden soll. Wie bei der Titelzeile handelt es sich um die Darstellung eines Titels im Rahmen einer Zeile. Jedoch hängen die Link- bzw. Aquiredlinkzeile im Gegensatz zur Titelzeile nicht vom Titel ab, sondern von der Bedingung des jeweiligen Verweises. Beim schon erwähnten Beispielverweis Objekt-Person unter Bedingung Künstler würde die "Linkzeile Person beim Objekt (Künstler-Werk)" den Namen des Künstler und zum Beispiel seine Lebensdaten zeigen. Die "Aquiredlinkzeile Objekt bei Person (Künstler-Werk)" zeigt bei der Person zum Beispiel den Namen, die Datierung und den Standort eines Objekts.

Ausdrucksformatierung

Dieses Format ist eine dritte Form der Darstellung eines Titels. Sie wird verwendet um Ergebnisse in eine externe Datei oder an einen Drucker auszugeben. In letzterem Fall besteht auch die Möglichkeit ein anderes Format (Titelkarte mit Datenblättern) zu wählen, das nicht von der Ausdrucksformatierung abhängt (siehe Ausgabe).
Wie bei den Titel- und Linkzeilen, wird in der Ausdrucksformatierung pro Titel jeweils eine Zeile belegt, nur daß die Länge bei der Ausdrucksformatierung unbegrenzt ist. Die einzelnen Titel werden durch den Zeilenumbruch voneinander getrennt. Die Zeilen können zum Beispiel durch Trennzeichen formatiert werden. Dadurch ist die ideale Grundlage für den Import in eine Tabellenkalkulation geschaffen. Denkbar ist beispielsweise auch die vorformatierung von HTML-Seiten, um das Ausgegebene Ergebnis in einem Browser anzuzeigen. Das Ausgabeformat ist zunächst ASCII-Text. Das Vorhandensein von sinnvollen Ausdrucksformatierungen liegt in der Verantwortung der verschiedenen Projekte. Oft sind die Formatierungen so angelegt, daß der Export in eine Tabellenkalkulation erschwert ist, da eine solche Formatierung die unerlaubte Vervielfältigung begünstigen würde.


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